Grundvorrat

Welchen Grundvorrat du brauchst hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Was isst du gerne oder eben nicht. Wenn du Nudeln nicht magst, brauchst du natürlich auch keinen Vorrat davon.
  • Bist du Single mit wechselnden Freundinnen, hast du Kinder die dauerhaft oder hin und wieder bei dir sind. Also wie viele Personen leben in deinem Haushalt.
  • Kommen oft Freunde zu Besuch die dann auch mal übernachten und bei dir essen?

Deshalb musst du natürlich meine folgenden Vorschläge auf deinen persönlichen Bedarf anpassen, reduzieren und eventuell ergänzen. Ich versuche hier eine einigermaßen vollständige Auflistung hin zu bekommen, die aber letztendlich von meinen Bedürfnissen und Lieblingsrezepten stark beeinflusst ist.

Es ist außerdem ratsam, regelmäßig den Bestand an Nahrungsmitteln zu überprüfen und zu ergänzen, ich habe dazu eine kleine Liste mit den wichtigsten Sachen am Kühlschrank hängen. Auch die jeweiligen Packungsgrößen beachten und wie schnell etwas verdirbt. Kartoffeln sollen z. B. kühl und trocken gelagert werden, früher hatte man das im Keller. Heute sind Keller auch oft beheizt und werden als Hobby-, Büro oder sogar Wohnräume genutzt. Dann am besten geringe Mengen und nur eine Kartoffelsorte kaufen. Dafür dann lieber mehr Reis und Nudeln.

Fertiggerichte:

Ich weiß, dass ich dir predige so etwas nicht zu essen. Aber selbst ich habe hin und wieder einfach keine Lust etwas zu kochen, oder die Kinder wollen etwas wenn ich auf der Piste bin und wollen versorgt sein. So oder so ist es nicht schlecht ein paar Fertiggerichte im Haus zu haben.

Tütensuppen, Tütensoßen, Tomatensoße, Nudelsoßen (wiederverschließbare Gläser), TK-Pizzen (Margaritha kannst du zusätzlich nach deinem Geschmack selbst belegen), Fischstäbchen

Gewürze:

Chili, Essig, Öl, Paprika, Pfeffer, Salz, Ketchup, evtl. Kräuter-/Knoblauchsalz, Muskat, Senf, Sojasoße, Zitronensaft, Zucker

Kräuter:

Am besten TK Kräuter eventuell auch getrocknete oder frisch in ein paar Töpfen auf der Fensterbank.

Basilikum, Dill, Oregano, Petersilie, Schnittlauch, evtl. Kräutermischungen

Nährmittel:

Amaranth, Brot (evtl. Knäckebrot), Eier, Grieß, Hirse, Kartoffeln, Kartoffelpüreepulver, Nudeln, Mehl, Qinoa, Reis

Gemüsekonserven:

Erbsen, eingelegte  Gurken, Karotten, Mais, Pilze, Rote Beete, Rotkohl, Sauerkraut, passierte Tomaten

Obstkonserven:

Ananas, Cocktailfrüchte, Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen

Fleisch- und Fischkonserven:

Bockwürstchen, Dosenfisch, Frühstücksfleisch, Ölsardinen, Thunfisch

Süßspeisen:

Götterspeise, Puddingpulver

Tiefkühltruhe:

Brokkoli, Kaisergemüse, Spinat

Frischwaren:

Frischkäse, Joghurt, Käse, Obst, Quark

Sonstiges:

Butter,  Fleisch- und Gemüsebrühe, Honig, Knoblauch, Margarine, Mayonnaise, Mandeln, Marmelade, Rosinen, Sonnenblumenkerne, Tomatenmark, Vanillezucker, Zwiebeln

Getränke:

Bier, Bier, Bier, Dosenmilch, Kaffee, Kakao, Metaxa, Milch, Mineralwasser, Tee, Wein


xxx

 

2 comments

  1. Ich würde Tiefkühl-Fertiggerichten immer den Vorzug gegenüber Tütensachen geben. Und da auch nur Hochwertiges. Fleisch und auch Würstchen kann man beim Metzger seines Vertrauens kaufen und anschließend einfrieren, die Qualität toppt alles Fertige. Und ein Highlight bei uns, wenn das Brot mal alle ist: Toast einfrieren und direkt scheibenweise in den Toaster geben. Man muss dabei nur zweimal hintereinander statt nur einmal toasten : )

    1. Ja, da hast Du Recht Bernadette! Klar ist frisches und selbst eingefrorenes mit Abstand das beste. Vor allem weiß ich dann was drin ist, die Zutatenliste bei Fertiggerichten ist ja oft länger als die Inventurliste eines Chemielabors. Da ich so verfressen bin, bleibt selten was zum einfrieren 😉
      Liebe Grüße
      Sepp

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