Gesunde Ernährung

Noch ein kleines Statement von mir zur gesunden Ernährung.

Mein Ziel ist es gesund alt zu werden und dann (auch wenn es paradox klingt) gesund zu sterben. Mir geht es darum mein Leben zu genießen auch mit 70, 80 oder vielleicht sogar 90 noch etwas unternehmen zu können, beispielsweise mit meinen Enkeln und vielleicht Urenkeln spielen und toben zu können, mit dem Fahrrad zum Baggersee fahren oder mal eine kleine Bergwanderung machen zu können. Und am Ende mit einem „Yessss, das war ein endgeiler Ritt!“ abzutreten.

Ich möchte nicht die letzten 15 Jahre meines Lebens im Rollstuhl im Pflegeheim sitzen und das Schnitzel aus der Schnabeltasse saufen. Natürlich hat das auch etwas mit Glück und Veranlagung zu tun. Eine wichtige Grundlage dafür ist aber eine einigermaßen gesunde Ernährung und ein einigermaßen gesunder Lebensstil.

„Einigermaßen“ heißt, dass ich dazu kein Modellathlet sein will und täglich fünf Stunden ins Fitnessstudio renne. Auch das eine oder andere Bierchen werde ich mir schmecken lassen. Aber wir Menschen haben uns hunderttausende oder Millionen Jahre gesund ernährt mit saisonalen Nahrungsmitteln aus der Region und haben uns viel bewegt. Dass fast jeder ein Auto besitzt und Fertigfutter aus der Dose, Tüte oder Tiefkühltruhe frisst gibt es im Wesentlichen erst seit 30, 40 maximal 50 Jahren. Ob uns das wirklich gut tut weiß ich natürlich nicht, ich bin kein Wissenschaftler, na ja und auch das würde nichts nutzen, wenn Du fünf Wissenschaftler fragst bekommst Du acht Meinungen. Wenn ich mich aber so umsehe und mal die eine oder andere Information aus der Glotze, dem Internet oder Zeitungen weiterverfolge glaube ich, dass uns das nicht wirklich gut tut.

Du bist was du isst

Zusatzstoffe in den Lebensmitteln, Gammelfleisch, Tierseuchen, Insektizide und parallel dazu steigt das Übergewicht in Deutschland. Ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes schon bei Kindern. Herz-/Kreislauferkrankungen, Krebs und vieles mehr was (zumindest immer wieder mal) mit falscher Ernährung in Zusammenhang gebracht wird. Ja, wir haben eine zunehmende Lebenserwartung, das hat aber eher mit der besseren medizinischen Versorgung zu tun (z. B. hat die Erfindung des Penicillins die durchschnittliche Lebenserwartung um 16 Jahre erhöht) und ich weiß nicht ob das dahinvegetieren mancher unserer älteren Zeitgenossen angeschlossen an Maschinen in Krankenhäusern und Pflegeheimen wirklich noch als Leben bezeichnet werden kann.

Die gesündesten Menschen Europas leben auf ein paar griechischen Inseln und in Süd-Sizilien, die Menschen mit der längsten Lebenserwartung auf einer Insel in Japan. Und was haben die gemeinsam? Sie sind verhältnismäßig arm, deshalb sind sie als Kunden für Fertigfraß, Coca Cola und McDonalds relativ uninteressant und können sich das auch weniger leisten. Deshalb essen sie regional und saisonal das was es gibt. Viel Gemüse, selbstgemachte Lebensmittel, Fleisch und Fisch aus eigener Zucht bzw. frisch gefangen.

Wenn man dann auch noch bedenkt welchen Umweltgiften wir sonst noch ausgesetzt sind, ohne dass wir es wissen oder vermeiden können. Abgase, Feinstaub, Rückstände aus der Geschirrspülmaschine, Waschmittelrückstände in Kleidung (was wird eigentlich in der Reinigung benutzt), Putzmittel im Haushalt – Büro – Restaurant, Weichmacher in Folienverpackungen von Lebensmitteln und Getränken, Hautcreme, Rasierwasser, Parfüm, Deo, Schminke, Ausdünstungen aus Klimaanlagen – Teppich – Putz – Wandfarben – Polstermöbeln (Schaumstoff) – Holz usw. Da möchte ich zumindest dort wo ich es beeinflussen kann auf gesunde, natürliche Rahmenbedingungen zu achten.

Wie weiter oben schon gesagt bin ich bei dem Thema auch nicht der Apostel persönlich. Und ich habe meine Ernährung auch nicht von heute auf morgen auf gesund umgestellt, außerdem ist es hin und wieder einfach und schnell eine TK-Pizza in den Ofen zu stecken. Wenn ich nicht mittlerweile Vegetarier wäre, könntest du mich auch mal beim Fastfoodrestaurant antreffen, allerdings sicher nicht öfter als zwei- oder dreimal im Jahr. Ein wahrscheinlicher Effekt davon ist, dass ich abgenommen habe und das eine oder andere Zipperlein welches mich schon mal geplagt hat nicht mehr auftaucht, beispielsweise Neurodermitis.

Eine interessante Doku zum Thema Fastfood ist übrigens der Film „Super Size Me“, den du dir mal auf youtube ansehen kannst: https://www.youtube.com/watch?v=7xHTPdDwilc

Weitgehend esse ich heute nur noch gesunde Gerichte und das ist auch gar nicht besonders schwer deswegen stelle ich in diesem Blog einige Gerichte vor, die Tüten- und andere Fertiggerichte ersetzen und fast genauso schnell und einfach zuzubereiten sind.

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